Kalte Lust: Warum wir uns noch mehr auf den Sommer freuen

Die letzten zwölf Monate haben von uns allen viel abverlangt: Alles kam anders als geplant, sogar mehrmals hintereinander. Umso mehr freuen wir uns, dass die wärmere Jahreszeit uns nicht nur mehr Zeit draussen und hoffentlich auch mit lieben Menschen bringt, sondern auch einen Neuzugang im Bananenprojekt.

Gemeinsam mit Produzentinnen und Produzenten kreieren wir aus überschüssigen Bananen haltbare Produkte. Unsere Partner produzieren diese mit bestehenden und teilweise ungenutzten Ressourcen.
mehralszwei.ch/banane

Die inzwischen schon fast berühmten Bananenstängeli werden gerade ein Jahr alt, viele unserer anderen Produktideen sind noch in Entwicklung oder irgendwo im Labor (ja, das muss man alles machen, je nachdem was es werden soll). Da ist ein ganz früher Wunsch von uns wieder aufgetaucht und hat die Sachen in der Warteschlange mal kurz rechts überholt: Glacé!

Tiefkühlen für die Haltbarkeit

Grundsätzlich ist tiefkühlen ohnehin eine gängige Möglichkeit, die verderblichen Überschüsse zu bewahren. Das wollten wir von Anfang an machen, denn Restaurants oder Bäckereien zum Beispiel haben gute Verwendung für solche Halbfabrikate. Auf der Suche nach einem passenden Partner haben wir den Inhaber der Verdunova AG getroffen. Das Unternehmen verarbeitet Schweizer Gemüse und Obst zu innovativen Tiefkühlprodukten; mit ihrer hochprofessionellen Produktion in Sennwald bietet es beste Voraussetzungen, grosse Mengen zu verarbeiten.

Natürlich haben wir die Chance beim Schopf gepackt, mit 1500 Kilo Bananen erste Erfahrungen in dieser Art der Verarbeitung zu sammeln. Die Früchte wurden von Hand geschält und anschliessend in verschiedenen Formen tiefgekühlt: ganz, in Scheiben und in Würfeln.

Ab ins Glacéchübeli!

Eine besondere Freude: 460 kg dieser geretteten und tiefgekühlten Bananen sind kürzlich an die Kalte Lust in Olten geliefert worden. Kalte Lust produziert seit 2012 Glace – von Beginn weg mit einem Fokus auf Fairness in Beschaffung und Produktion.

Dabei setzt das Team wo immer möglich auf regionale Rohstoffe, faire Milchpreise und nachhaltige Produkte. Und da Bananen in der Schweiz bekannterweise nicht wachsen, sind die ohnehin bereits importierten Überschüsse ein perfektes Match für die Glacé-Becher und und den Offenverkauf an der Vitrine.

Kalte Lust betreibt selber je eine Gelateria in Zürich und Olten und ist an über 100 weiteren Verkaufsstellen erhältlich. Die ganze Übersicht gibt es auf der Website.

Kalte Lust: Standorte und Verkaufsstellen

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